Geschichte der kleinen Bahn im idyllischen Chemnitzbach-Tal

In Betrieb ging die 750-mm Schmalspurbahn am 1. Juli 1897, als Stichbahn von Mulda nach Sayda.

 

Die Strecke hatte eine Länge von 15,49 km und die Züge verkehrten ab dem Normalspurbahnhof in Mulda bis hinauf in die  Bergstadt Sayda durch das romantische Tal des Chemnitzbaches.

 

Bahnstationen und Unterwegshalte:


Art


Ort


Höhenmeter


Streckenkilometer

Bahnhof

Mulda
(Übergang Regelspur)


429 m


0

Haltepunkt

Wolfsgrund

473 m

4,89

Bahnhof

Dorfchemnitz

499 m

7,00

Bahnhof

Voigtsdorf

525 m

8,97

Haltepunkt

Unterfriedebach

574 m

11,53

Bahnhof

Friedebach

594 m

12,48

Bahnhof

Bergstadt Sayda

681 m

15,486

 

Die Strecke wurde im Zuge des Verkehrsträgerwechsels im Jahre 1966 stillgelegt. Am 1. Juli 1966 wurde der Güterverkehr und zum 17. Juli 1966 der Personenverkehr offiziell eingestellt. Der letzte Personenzug verkehrte in der Nacht zum 18. Juli 1966.

Endgültig stillgelegt wurde die Strecke aber erst im April 1967 und ab dem 11. September 1967 erfolgte der Rückbau der Strecke mittels Rückbauzug.

 

IV K auf dem Weg nach Sayda um 1966
IV K auf dem Weg nach Sayda um 1966 (Quelle: Großeltern)

 

Streckenverlauf
Streckenverlauf - bearbeiteter Auszug aus der Streckennetzkarte Kgl. sächs. Staatseisenbahn (Quelle: gemeinfrei, urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen, gilt für das Herkunftsland des Werks und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 oder weniger Jahren nach dem Tod des Urhebers - Königlich Sächsische Staatseisenbahnen 1902)

 

 

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